Unser Gespräch mit Herrn Herrmann vom TÜV

22.01.2020

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Jörg Heisch und ich waren heute zu einem Gespräch bei Herrn Herrmann vom TÜV.

Ein Schwerpunktthema war natürlich das „Bezahlsystem“. In den letzten beiden Rundmails habe ich unsere Mitglieder gebeten mir ihre Meinungen zu dem neuen Bezahlsystem mitzuteilen.
Zahlreiche Mitglieder sind diesem Aufruf gefolgt und haben sich zum Teil sehr ausführlich dazu geäußert. Ich möchte allen Mitgliedern sehr herzlich „Danke“ sagen für Ihre Rückmeldungen.
Aufgrund dieser Rückmeldungen haben wir Herrn Herrmann heute einen Brief überreicht. Ich möchte Ihnen den Wortlaut gerne mitteilen:

Sehr geehrter Herr Herrmann,

im Dezember wurde den hessischen Fahrschulen mitgeteilt, dass das Erwerben von Gutscheinen für die Fahrerlaubnisprüfungen an den Kassen der TSC´s nicht mehr ermöglicht wird.

Diese Vorgehensweise sorgte in weiten Teilen der hessischen Fahrschulen für Unmut. Als Vertreter unserer Mitglieder möchten wir mit diesem Schreiben deutlich zum Ausdruck bringen, dass wir mit diesem Vorgehen nicht einverstanden sind.

Wir erachten es für einen unhaltbaren Zustand, dass HU Kunden an den Kassen der TSC´s ihre Gebühren für die HU entrichten dürfen, Fahrerlaubnisbewerber und deren Fahrlehrer/innen aber abgewiesen werden. Diese Ungleichbehandlung ist nicht hinnehmbar.

 

Wenn der Fahrerlaubnisbewerber während der Wartezeit auf seine Fahrerlaubnisprüfung ein Getränk oder einen kleinen Snack erwerben möchte, darf er an der gleichen Kasse dafür bezahlen, an der er kurz zuvor abgewiesen wurde.

 

Wir erwarten von Ihnen, dass Sie die zum 1.1.2020 eingeführte Regelung mit sofortiger Wirkung wieder rückgängig machen und die „alte“ Regelung so lange aufrecht erhalten bleibt, bis eine einvernehmliche Lösung gefunden werden konnte.

 

Wir erlauben uns, Ihnen einen Vorschlag zu einem Bezahlsystem zu unterbreiten.
Sobald ein Fahrerlaubnisbewerber bei Ihnen registriert wurde, erhält er eine Zahlungsaufforderung für die theoretische und praktische Prüfung.  Die entsprechende Prüfgebühr ist jeweils vor der Prüfung zu begleichen. Mehrere Zahlungsmöglichkeiten werden angeboten, wie z.B. apple pay, google pay, PayPal, Überweisung, Barzahlung etc.
Die Zusendung der Zahlungsaufforderung erfolgt per E-Mail. Bewerber, die über keine E -Mail Adresse verfügen, erhalten die Rechnung auf dem Postweg.

Wird die Zahlungsaufforderung mit einem ansprechenden Anschreiben, in dem z.B. auf den Ablauf, benötigte Unterlagen und Tipps für eine gute Vorbereitung hingewiesen wird, versehen, trägt diese Vorgehensweise sicherlich zu einem positiven Imagegewinn bei den Fahrerlaubnisbewerbern und damit zukünftigen HU Kunden bei.

 

Wir sind sehr daran interessiert mit Ihnen gemeinsam an einer einvernehmlichen Lösung zu arbeiten.

Mit freundlichen Grüßen
Frank Dreier                     Jörg Heisch
Vorsitzender                   2. Vorsitzender

Wir sind mit Herrn Herrmann so verblieben, dass er sich mit seinen Mitarbeitern bespricht und uns das Ergebnis mitteilt.
Ich halte Sie auf dem Laufenden. Ich freue mich über weitere Rückmeldungen und Anregungen aus Ihren Reihen.

 

Kommen Sie gut an Ihr Ziel!

Ihr Frank Dreier

Toyota hat seine Konditionen für Mitglieder aktualisiert

22.01.2020

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
heute haben wir von der Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände folgende Information erhalten:
Toyota hat ab 01.01.2020 die Konditionen für das Rahmenabkommen mit der Servicegesellschaft der BVF mbH aktualisiert und uns neue Abrufscheine zugesandt. Die aktualisierten Konditionen finden Sie in der Anlage.
Das Angebot gilt nur für selbstständige und angestellte Mitglieder der Landesverbände. Für den Rabatt ist die Vorlage eines gültigen Fahrlehrerscheins erforderlich.
Interessenten melden sich bitte per E-Mail bei der
Servicegesellschaft der Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände mbH
E-Mail:   service1@bvf-deutschland.de
Telefon:  030 7 56 59 61 90
Ansprechpartnerin: Gülay Kemiklioglu-Krenz
Für die Ausstellung eines Abrufscheines sind folgende Angaben erforderlich:
  • Nennung des Landesverbands, in dem die bezugsberechtigte Person Mitglied ist
  • Anschrift der bezugsberechtigten Person, auf die die Rechnung von Toyota ausgestellt werden soll
  • Anschrift des Händlers, an den das Fahrzeug ausgeliefert werden soll
Mit freundlichen Grüßen
Dieter Quentin
Geschäftsführer
Servicegesellschaft der Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände mbH
Bessemerstr. 82
12103 Berlin
Telefon:            +49 30 7 56 59 61 90
Fax:                 +49 30  7 56 59 61 99
E-Mail:             service1@bvf-deutschland.de
Internet:            www.fahrlehrerverbaende.de 

Die aktuellen Konditionen können Sie im Mitgliederbereich unter „Anträge“ einsehen.

 

Kommen Sie gut an Ihr Ziel!

Ihr Frank Dreier

Die blauen Hefte zu den Neuerungen des FahrlG sind heute eingetroffen

15.01.2020

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

heute sind die neuen blauen Hefte mit den Neuerungen zum Fahrlehrergesetz, der Durchführungsverordnung zum Fahrlehrergesetz, der Fahrlehrer Ausbildungsverordnung und der Fahrlehrerprüfungsverordnung eingetroffen.

Wie Sie es von den vorherigen blauen Heften gewohnt sind, wurden die Neuerungen rot markiert. So können Sie beim schnellen Durchblättern des Heftes sofort die Neuerungen erkennen.

Das Heft erhalten unsere Mitglieder für 5,00 €.

Nichtmitglieder zahlen pro Exemplar 10,00 €.

Seien Sie schnell, bevor die Hefte vergriffen sind.

Klicken Sie am besten gleich auf diesen Link https://www.fahrlehrerverband-hessen.de/vas-gmbh/shop und Sie landen direkt in unserem Shop.

 

Kommen Sie gut an Ihr Ziel!

 

Ihr Frank Dreier

B 196 – Fluch und Segen zugleich?

09.01.2020

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
da hat der Gesetzgeber zum Ende des Jahres 2019 noch einmal für einen Paukenschlag gesorgt und kurz vor Jahresende sehr überraschend die Fahrerschulung B 196 verabschiedet.
Wirklich damit gerechnet haben wohl nur sehr wenige, denn eigentlich waren die meisten Bundesländer gegen eine solche Einführung. Warum es dann doch zu diesem überraschenden Ergebnis kam, kann ich nicht wirklich beurteilen.
Seit Verkündung am 31.12.2019 beherrscht dieses Thema auch verschiedene Foren in einschlägigen sozialen Medien. Mitunter wird das Thema heiß diskutiert.
Und wie so oft bei „schwierigen“ Themen, sind die Meinungen ziemlich geteilt.
Da ist das eine „Lager“, das die Einführung von B 196 sehr begrüßt.
Und da ist natürlich das andere „Lager“, das die Regelung vehement kritisiert und ablehnt.
Natürlich haben beide Seiten durchaus fundierte und nachvollziehbare Argumentationen.

Wie immer jeder einzelne zu dem Thema B 196 steht, sehr interessant finde ich, welchen Vertrauensbeweis gegenüber den Fahrschulen diese Regelung bedeutet.

Der Gesetzgeber gibt uns Fahrschulen die alleinige Entscheidungsbefugnis. Wir Fahrlehrerinnen und Fahrlehrer entscheiden ganz alleine und vollkommen eigenverantwortlich, ob wir einem B 196 Bewerber die „Fähigkeit“ zum sicheren und verantwortungsbewussten Fahrer bescheinigen.
Das ist doch ein riesen Vertrauensbeweis.
Und eine riesen Chance.
Eine Chance dem Gesetzgeber, der Öffentlichkeit und allen Bedenkenträgern zu zeigen, dass wir die Aufgabe sehr gewissenhaft und verantwortungsbewusst angehen.
Dass wir nämlich keine Gefälligkeitsbescheinigungen ausstellen. Dass wir Mann und Frau genug sind den „Bewerbern“ auch mehr als die geforderten Mindeststunden „abzuverlangen“, wenn es eben nicht zu verantworten ist, nach den geforderten Mindeststunden die Teilnahmebescheinigung auszustellen.

Natürlich kann die Fahrerschulung B 196 auch zum Fluch werden, wenn nämlich alle Bedenkenträger recht behalten und die Unfallzahlen bei B 196 Inhabern bedenklich hoch sein sollten.

Ein Fluch wäre auch, wenn es denn tatsächlich so kommt, wie einige befürchten, dass es häufiger zu Missstimmungen zwischen Bewerber und Ausbilder kommt, wenn der Ausbilder nicht bereit ist die Teilnahmebescheinigung auszustellen, da die „Fahrkünste“ des Bewerbers noch nicht ausreichen, um guten Gewissens die Bescheinigung auszustellen.

Wie so oft ist ein halb gefülltes Glas eben nicht für jedermann das ideal gefüllte Glas. Für die einen ist es halb leer. Für die anderen ist es halb voll.

Natürlich habe auch ich eine Meinung zu B 196. Ich möchte an dieser Stelle meine persönliche Meinung aber gerne zurückhalten.

Ich möchte mich aber sehr zuversichtlich äußern, dass sich die allermeisten von uns dieser neuen Herausforderung mit der nötigen Gewissenhaftigkeit stellen.
Ich bin mir auch sehr sicher, dass die allermeisten von uns dafür sorgen, dass die Bewerber um B 196 nach der Schulung verkehrssicher mit dem Zweirad unterwegs sein können.

Für all diejenigen, die in ihrem Verwaltungsprogramm noch keine Teilnahmebescheinigung für B 196 ausdrucken können, haben wir eine Mutserbescheinigung in unserem Mitgliederbereich zum Download bereitgestellt.

Viel Erfolg bei der Schulung B 196.
Kommen Sie gut an Ihr Ziel!
Ihr Frank Dreier

B 196 – Nähere Informationen zu den Inhalten der Schulung

25.12.2020

Eine letzte Info von Ihrem Landesverband im Jahr 2020

§ 6b (FeV) Fahrerlaubnis der Klasse B mit der Schlüsselzahl 196

(1) Die Fahrerlaubnis der Klasse B kann mit der Schlüsselzahl 196 erteilt wer-den für Krafträder(auch mit Beiwagen) mit einem Hubraum von bis zu 125 cm3,einer Motorleistung von nicht mehr als 11 kW, bei denen das Verhältnis der Leistung zum Gewicht 0,1 kW/kg nicht übersteigt. Die Schlüsselzahl 196 darf nur zugeteilt werden, …

[ mehr ]

Änderungen bei den Grundfahraufgaben der Klasse B

25.12.2020

Die Grundfahraufgabe „Abbremsen mit höchstmöglicher Verzögerung“ wird bei der Klasse B Prüfung in Zukunft eine alternative Grundfahraufgabe 

 

Kommen Sie gut an Ihr Ziel!

Ihr Frank Dreier

Domenico Lagala – neuer Regionalvorsitzender Süd

12.12.2019

Am 5.12.2019 fand die Regionalversammlung Süd in den Räumlichkeiten des TÜV Hessen in Darmstadt statt.
Herr Herrmann vom TÜV unterrichtete die Anwesenden über das elektronische Prüfprotokoll, den Umgang mit dem neuen Ausbildungsnachweis ab 1.1.2020. Er gab einen Ausblick auf das neue Online Portal, welches vermutlich im ersten Quartal 2020 ausgerollt wird.
Im Anschluss an seinen Vortrag standen Herr Herrmann und Herr Schäfer (TÜV Darmstadt) für Fragen aus dem Podium zur Verfügung.
Herr Stöhr, der neue Dienststellenleiter der Fahrerlaubnisbehörde Darmstadt, stellte sich den Kolleginnen und Kollegen vor. Herr Stöhr ist 24 Jahre jung und machte einen sehr engagierten Eindruck. Er ist sehr daran interessiert, dass die Digitalisierung den „Führerscheinablauf“ in absehbarer Zeit vereinfachen und verkürzen wird. Wir wünschen ihm viel Erfolg.

Bei der anschließenden Wahl des Regionalvorsitzenden wurde Domenico Lagala einstimmig gewählt. Einen weiteren Kandidaten gab es nicht.Wir wünschen Herrn Lagala stets ein glückliches Händchen bei seiner neuen Tätigkeit. Wir freuen uns mit Herrn Lagala einen jungen motovierten Kollegen in unserem Vorstand begrüßen zu dürfen.

In Anwesenheit des 1. Stellvertreters Jörg Heisch referierte Frank Dreier über Neuigkeiten des Fahrlehrergesetzes, der FeV und anderer Verordnungen.

Der TÜV ließ es sich nicht nehmen uns mit Brötchen, Kaffee und Kaltgetränken vorzüglich zu verköstigen. Vielen Dank dafür.

Kommen Sie gut an Ihr Ziel!

Ihr Frank Dreier

Aktuelle Zahlen über Hessens Fahrschulen im Vergleich zu Deutschland

24.09.2019

Info von Ihrem Landesverband

Moving erstellt für einige Bundesländer den sogenannten Regional Report.
Hier werden viele interessante Zahlen rund um den Beruf des Fahrlehrers zusammengetragen. Umsätze, Durchschnittsverdienste der Angestellten, Bestehens – Quote, Anzahl der Fahrschulen, Anzahl der Fahrlehrer usw.

Wir stellen Ihnen als Mitglied dieses interessante statistische Material gerne in unserem Download Bereich für Mitglieder zur Verfügung.

Unter „Allgemein“ finden Sie den „Regional Report Hessen“.

Kommen Sie gut an Ihr Ziel!

Ihr Frank Dreier

Anpassungen an DSGVO – Erleichterungen für kleinere Betriebe

23.09.2019

Info von Ihrem Landesverband

Der Bundesrat hat am 20. September 2019 zahlreichen Anpassungen an der DSGVO zugestimmt. Damit können die „Änderungen“ dem Bundespräsidenten zur Unterschrift vorgelegt werden. Was ändert sich vor allem für die typische Fahrschule? Lesen Sie dazu mehr …

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Obwohl erst am 1.1.2018 in Kraft getreten, muss das neue Fahrlehrergesetz bereits reformiert werden

13.08.2019

Info von Ihrem Landesverband

Die Neuerungen des Fahrlehrergesetzes, die bereits am 8.8.2019 im Bundesgesetzblatt verkündet wurden, treten am 1.1.2020 in Kraft.
Neben einigen redaktionellen Änderungen, mussten auch inhaltliche Anpassungen vorgenommen werden. Diese Änderungen betreffen u.a. Fahrlehreranwärter, als auch Ausbildungsfahrlehrer. Bei Kooperationen sind Erleichterungen geschaffen worden. Lesen Sie bereits hier die wesentlichen Änderungen…

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