++Wir haben ein neues Hygienekonzept erarbeitet, welches die stark gestiegene 7 Tage Inzidenz berücksichtigt++

27.11.2020 - 10:00 Uhr

Lieber Kollege, liebe Kollegin,

Aufgrund der stark veränderten Situation der Corona Pandemie haben wir ein neues Hygienekonzept für Fahrschulen erarbeitet. Wir stellen allen unseren Mitgliedern das Konzept im Mitgliederbereich zum Download zur Verfügung.

Wir stellen jedem Interessierten das Konzept ebenfalls gerne zur Verfügung. Dazu wenden Sie sich bitte zu unseren Geschäftszeiten an unser Büro.

Bleiben Sie achtsam und helfen Sie alle mit, dass die Infektionszahlen wieder deutlich sinken, damit wir alle wieder baldmöglichst "normalere" Zeiten erleben dürfen.

Ihr Frank Dreier


 

++Folgende Regelungen gelten ab dem 2.11.2020 für Fahrschulen in Hessen++

01.11.2020 - 13:33 Uhr

Lieber Kollege, liebe Kollegin,

Auf der Homepage des Landes Hessen sind nun auch die Auslegungshinweise zur Verordnung zur Beschränkung sozialer Kontakte und des Betriebs von Einrichtungen und Angeboten aufgrund der Corona-Pandemie (Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung) veröffentlicht.

Unter Nr. 6 des Auslegungshinweises auf der Seite 20 stehen die Bestimmungen für uns Fahrschulen.

Folgende Punkte sind dort festgehalten:

  1. der Unterricht muss so erfolgen, dass die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts zur Hygiene wo immer möglich beachtet werden.
  2. in geschlossenen Räumen ist eine Mund Nase Bedeckung zu tragen. Demzufolge müssen im Theorie Unterricht Fahrlehrer*in und Fahrschüler*innen eine MNB tragen.
  3. eine Gruppenobergrenze besteht nicht.
  4. eine Verpflichtung auf die Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 m zu jeder anderen Person gibt es für den Theorie Unterricht nicht.
  5. Das Tragen einer MNB während der Fahrstunden bleibt weiterhin dringend empfohlen, wenn sich nur zwei Personen im Auto befinden.
    Eine gesetzliche Verpflichtung zum Tragen einer MNB besteht dann, wenn sich Personen aus mehr als zwei Hausständen im Fahrzeug befinden.

Den gesamten Inhalt der Verordnung und der Auslegungshinweise können Sie über folgende Links entnehmen:

  1. Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung 
  2. Auslegungshinweise 

Was ist eine Maske bzw. eine Mund-Nasen-Bedeckung?

Als Mund-Nasen-Bedeckung zählt jede ans Gesicht anliegende Bedeckung von Mund und Nase, die dazu beiträgt, die Ausbreitung von Tröpfchen und Aerosolen durch Husten, Niesen oder Aussprache zu verringern. Eine Zertifizierung ist nicht notwendig. Plastikvisiere sind davon nicht erfasst, sie sind keine zulässige Mund-Nasen-Bedeckung. Auch Motorradhelme sind keine geeignete Mund-Nasen-Bedeckung.

Wer ist von der Maskenpflicht ausgenommen?

Nicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung verpflichtet sind Kinder unter 6 Jahren sowie Personen, die aus gesundheitlichen Gründen keine Maske tragen können. (Hier wird empfohlen eine Bescheinigung des Arztes mitzuführen).

Weitere Ausnahmen gelten für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bspw. in Geschäften oder Restaurants, wenn anderweitige Schutzmaßnahmen getroffen werden. Das können insbesondere Trennvorrichtungen aus Plexiglas sein.

Das war es für heute. Ich wünsche Ihnen einen schönen Restsonntag und morgen einen guten Start in die neue Arbeitswoche. Bleiben Sie achtsam.

Ihr Frank Dreier

++Fahrschulen bleiben geöffnet++

29.10.2020 - 22:31 Uhr

Lieber Kollege, liebe Kollegin,

wir dürfen weiterarbeiten.

In der Pressekonferenz von Ministerpräsident Bouffier beantwortete er die Frage eines Pressevertreters, ob Fahrschulen geöffnet bleiben kurz und knapp mit JA.

Liebe Kollegen und Kolleginnen. Das ist eine sehr gute Botschaft.

Wer die Pressekonferenz verfolgt hat, wird unschwer festgestellt haben, dass unser Ministerpräsident in dem konsequenten Tragen von MNB eine Kernmaßnahme sieht, um die Verbreitung des Virus einzudämmen.

Mir ist sehr wohl bewusst, dass es auch in der Fahrlehrerschaft einige wenige Kolleginnen und Kollegen gibt, die in dem Tragen von MNB eine übertriebene und unnötige Maßnahme sehen.

Ich möchte das nicht bewerten. Ich möchte aber alle Kollegen und Kolleginnen bitten die MNB während der praktischen Fahrstunden korrekt zu tragen. Dies ist mit der neuen Corona Verordnung zum einen verpflichtend zum anderen wird es sicherlich immer wieder neue Bewertungen geben, ob Fahrschulen geöffnet bleiben oder nicht. Und dann wird ganz sicher die "Tragequote" der MNB ein Kriterium für die Politik sein. 

Haltet Euch bitte an die Regeln. Haltet Euch bitte an die Hygienemaßnahmen. Ich bin davon überzeugt, dass uns allen damit geholfen ist, damit unsere Betriebe langfristig weiterarbeiten dürfen.

Sobald mir die neuen Auslegungshinweise zu der neuen Corona Verordnung vorliegen, werde ich Sie über Details informieren.

Ich wünsche nun allen eine ruhige und gute Nacht.

Ihr Frank Dreier

 

++Dürfen wir nächste Woche weiterarbeiten?++

29.10.2020

Liebe Kollegen und Kolleginnen,

Sie haben sicherlich gestern genauso gespannt die Nachrichten verfolgt und versucht herauszuhören, ob wir Fahrschulen unter den sogenannten Lockdown light fallen oder nicht.

Mir geht es genauso wie vielen von uns, dass eine klare Botschaft nicht herauszuhören war.

Der politische Prozess ist auch diesmal so wie wir ihn schon seit März mehrfach erleben durften / mussten.

Das Corona Kabinett unserer Landesregierung wird nun eine neue Corona Verordnung verabschieden, die am 2.11.2020 in Kraft treten wird.

Die Vergangenheit hat uns leider gelehrt, dass es bis zum Sonntag dauern kann bis wir eine klare Aussage erhalten, welche Konsequenzen die neue Corona Verordnung für uns Fahrschulen mit sich bringen wird.

Wir werden Sie so schnell wie möglich informieren, wie es für uns am Montag weitergeht.

Ich wünsche Ihnen alles Gute und bleiben Sie gesund.

Ihr Frank Dreier

++  Viele unterschiedliche Allgemeinverfügungen ++

27.10.2020

Liebe Kollegen und Kolleginnen,

die Infektionszahlen steigen weiterhin gewaltig an. Die Landkreise und größeren Städte haben mittlerweile unterschiedliche Allgemeinverfügungen herausgegeben.
In einigen Landkreisen und Städte sind auch uns Fahrschulen betreffende Allgemeinverfügungen in Kraft.

Bitte schauen Sie regelmäßig auf den Internetseiten Ihrer Landkreise bzw. Städte nach den aktuellen Auslegungshinweisen.

Bleiben Sie gesund und wachsam.

Ihr Frank Dreier

++  Stadt Offenbach hat eine Allgemeinverfügung mit Gültigkeit ab 19.10.2020, die über die zweite Verordnung zur Bekämpfung des Corona Virus des Land Hessen hinaus geht ++

20.10.2020

Liebe Kollegen und Kolleginnen,

die Infektionszahlen steigen gewaltig. Die Stadt Offenbach hat eine 7 Tage Inzidenz von knapp 130. Seit gestern gilt in Offenbach eine Allgemeinverfügung, die über die Verordnung des Land Hessen hinaus geht. Für Fahrschulen gelten ab sofort folgende Regeln:

  • während der praktischen Fahrstunden und sämtlichen anderen Fahrten, bei denen sich weitere Personen im Fahrzeug befinden, ist das Tragen einer Mund Nase Bedeckung verpflichtend. 
  • Kinnvisiere sind ausdrücklich keine geeigneten Mund-Nasen-Bedeckungen
  • es wird für den gesamten Aufenthalt in der Fahrschule, dies beinhaltet ausdrücklich den Präsenzunterricht, das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung angeordnet.
  • Die Anordnung tritt in Kraft mit Wirkung ab dem 19. Oktober 2020 und gilt zunächst bis einschließlich 01. November 2020. Eine Verlängerung bleibt vorbehalten.
  • Die Zuwiderhandlung kann mit einer Geldbuße bis zu fünfundzwanzigtausend Euro geahndet werden.

Hoffen wir alle, dass die Maßnahmen der Stadt Offenbach zu einer Senkung der 7 Tage Inzidenz führt, damit uns ein erneuter Lockdown erspart bleibt.

Bleiben Sie gesund und wachsam.

Ihr Frank Dreier

++ ein weiterer wichtiger Schritt hin zur neuen "Automatikregelung" ++

2.10.2020

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

gestern erreichte uns die Verordnung über die Ausbildung und Prüfung auf Kraftfahrzeugen mit Automatikgetrieben (Drucksache 579/20).

Damit ist eine weitere Hürde genommen und die sogenannte Automatikregelung nähert sich dem Ziel.

Jetzt muss die Verordnung noch vom Bundesrat verabschiedet werden. Der Bundesrat berät am 7.11.2020 darüber. Wenn der Bundesrat die Verordnung an diesem Tag verabschiedet, dürfen wir davon ausgehen, dass sie am 1.1.2021 in Kraft tritt. Wir werden Sie informieren.

Die wichtigsten Eckpunkte der Verordnung:

  • Bewerber der Klasse B, die auf einem Automatik Fahrzeug ausgebildet und geprüft wurden, erhalten die SZ 78 (wie bisher)
  • wer dennoch auf Schaltfahrzeugen fahren möchte, muss mind. 10 Fahrstunden á 45 Minuten auf einem Schaltfahrzeug absolvieren.
  • danach muss er eine min. 15 minütige Testfahrt erfolgreich bei einem Fahrlehrer ablegen.
  • daraufhin erhält der Bewerber eine Fahrerlaubnis mit der Schlüsselzahl 197, mit der er auch Schaltfahrzeuge fahren darf.
  • Neu ist in der aktuellen Verordnung, dass es keine Vorgaben gibt, wann die Fahrstunden auf dem Schaltfahrzeug erfolgen sollen.

Mit Verabschiedung der Verordnung wird auch eine Neuerung der Prüfungsfahrzeuge der Klasse A2 eingeführt. Diese Fahrzeuge benötigen dann mindestens 250 ccm.

Kommen Sie gut an Ihr Ziel!

 

Ihr Frank Dreier

++ Vorschlag zu Blended Learning Konzept als Ergänzung zum Präsenzunterricht ++

3.9.2020

Liebe Kollegen und Kolleginnen,

der Landesverband der Hessischen Fahrlehrer e.V. als Mitglied der BVF begrüßt es sehr, dass unsere Dachorganisation BVF die DFA beauftragt hat, einen Vorschlag zur Ergänzung von Präsenzunterricht durch Konzepte des Blended Learning zu erarbeiten.

Unter Mitwirkung namhafter Professoren hat die DFA ein Exposé erstellt. In diesem Exposé wird dargestellt, dass nach den neuesten und aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen der theoretische Fahrschulunterricht durch eine sinnvolle Verknüpfung von Präsenzunterricht und asynchronen E-Learning Einheiten besonders wirksam ist. Wir haben das Exposé heute an das für uns zuständige Referat in Wiesbaden geschickt.

Wir hoffen, dass aufbauend auf dieses Exposé ein tragfähiges Konzept zur Umsetzung erarbeitet wird. Wir sind der festen Überzeugung, dass sich eine wirksame Verkehrssicherheitsarbeit aller ihr zur Verfügung stehender Medien und Methoden bedienen muss. Und wenn die moderne Wissenschaft stabile Erkenntnisse gewinnen konnte, dass eine sinnvolle Verknüpfung von Präsenzunterricht und E-Learning Einheiten die wirksamste Form des Lernens und Lehrens ist, dann bin ich sicher, dass die Fahrlehrerschaft bereit ist, diese neuen Methoden in ihr Lehrangebot zu integrieren.

Ihr Verband ist bereit diesen Prozess aktiv zu begleiten.

Bleiben Sie gesund und wachsam

Ihr Frank Dreier

++ Gefährlicher Betrug mit "Roller-Bescheinigungen" ++

3.9.2020

Liebe Kollegen und Kolleginnen,

am Montag wurde auf RTL in der Sendung "Extra" ein Beitrag über Betrügereien in Fahrschulen mit den Bescheinigungen B 196 ausgestrahlt.

Nachstehend lesen Sie die Pressemitteilung der BVF.

Gefährlicher Betrug mit „Roller-Bescheinigungen“

Kriminelle nutzen Fahrschulen zum Verkauf falscher Bescheinigungen, die das Fahren von Motorrädern erlauben. Dieter Quentin, Vorsitzender der Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände (BVF): „Käufer und Verkäufer gefährden Menschenleben.“

Dieser Abend war kein guter für den Vorsitzenden der Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände (BVF) Dieter Quentin. RTL ging am 31. August 2020 mit einer Reportage über den illegalen Erwerb des Schulungsnachweises, im Fachjargon B196 genannt, im Magazin „Extra“ an den Start. Dargestellt wurde, wie man mit einer bloßen Geldzahlung die Erlaubnis erwerben kann, mit seinem PKW-Schein Motorräder mit 125 cm³ und 11 kw/15 PS Leistung zu fahren. Detailliert stellte das RTL-Magazin dar, wie die schwärzesten Schafe der Gesellschaft die Fahrschulbranche für ihre kriminellen Machenschaften nutzen.

Auch am Morgen danach ist Quentin sichtlich erregt: „Das ist nicht nur ein Riesenbetrug, hier werden auch Menschenleben gefährdet! Jeder, der eine solche Bescheinigung kauft, gefährdet nicht nur sich selbst, sondern auch alle anderen, die um ihn herum am Straßenverkehr teilnehmen. Und er muss damit rechnen, dafür auch juristisch zur Verantwortung gezogen zu werden!“

Das gelte natürlich auch für die Verkäufer der Bescheinigungen.  „Die organisierte Kriminalität wütet leider auch in unserer Branche! Die großartige Arbeit der Fahrlehrerinnen und Fahrlehrer, der große Beitrag der gesamten Branche für die Verkehrssicherheit werden mit Füßen getreten.“ Quentin stellt in seinem kurzen Statement klar, dass es sich bei den im Beitrag gezeigten Unternehmen nicht um Mitgliedsfahrschulen von Fahrlehrerverbänden handelt – mit Ausnahme der Fahrschule, die die Bescheinigung eben nicht widerrechtlich verkauft hat.

Deutliche Vorstellungen hat Dieter Quentin darüber, wie er mit den Rechercheergebnissen der Journalisten umgeht: „Natürlich fordern wir die zuständigen Aufsichtsbehörden und die Justiz auf, mit der ganzen Härte des Gesetzes gegen die kriminellen Machenschaften vorzugehen!“

Die Schulung zum Erwerb der Schlüsselzahl B196 ist nicht die einzige Schulung, die Fahrschulen anbieten dürfen. Schulungen zum Erwerb der Anhängererlaubnis bis 4.250 Kilogramm zulässiger Gesamtmasse der Fahrzeugkombination gehören ebenso zum Repertoire der Fahrschulen. Zum 1. Januar 2021 ist zu erwarten, dass eine weitere Schulung hinzukommt. Hierbei wird es sich um die Aufhebung des sogenannten Automatikvermerks handeln. Das Bundesverkehrsministerium plant hierzu eine mindestens zehn Ausbildungseinheiten umfassende praktische Schulung in den Fahrschulen anzusiedeln.

„Und hier zeigt sich die Zuverlässigkeit und Ehrlichkeit der Fahrschulbranche“, sagt Quentin. „Wir haben uns in den zurückliegenden Jahrzehnten das Vertrauen der Politik, der Verwaltung und der Bevölkerung erarbeitet. Alle Beteiligten wissen um den hohen Beitrag der Branche zum Erhalt und zum Ausbau der Verkehrssicherheit auf den Straßen der Bundesrepublik Deutschland. Auch deshalb muss konsequent gegen einzelne kriminelle schwarze Schafe vorgegangen werden!“

Bleiben Sie gesund und wachsam

Ihr Frank Dreier

++Sie haben als Fahrschulinhaber*in Sorgen vor Infektionen durch Fahrschüler*innen, die aus dem Urlaub zurückkehren? ++

12.8.2020

Liebe Kollegen und Kolleginnen,

die Infektionszahlen steigen - auch in Hessen. Über die möglichen Ursachen möchte ich an dieser Stelle nicht spekulieren. Sicherlich haben sich die ein oder anderen Fahrschulinhaber*innen, Fahrlehrer*innen und Kund*innen Gedanken und Sorgen gemacht, was wäre wenn in meiner Fahrschule ein Corona Fall akut wäre.

Um diesen möglichen Corona Fall möglichst auszuschließen, wird es gerade jetzt wichtig sein, besonders wachsam und verantwortungsvoll zu agieren, wenn Urlaubsrückkehrer*innen wieder in die Fahrschulen kommen.

Über nachfolgenden Link können Sie sich ein Dokument herunterladen und gerne in Ihrer Fahrschule nutzen.

Checkliste für Reiserückkehrer (104,6 KiB, pdf)

Helfen Sie alle mit, dem Virus keine Chance zu geben wieder so zu "wüten", wie in der Zeit von März bis Mai.

Gemeinsam schaffen wir das.

Bleiben Sie gesund und wachsam

Ihr Frank Dreier